Reha - Sport im Bereich Orthopädie

Es werden neue Übungsleiter für den Rehabilitationssport Orthopädie gesucht !
Bei Interesse bitte telefonisch oder online Kontakt aufnehmen.


Montags  18.00 - 18.45 Uhr
Ort: Bad Holzhausen, Gemeindehaus, Pfarrstraße 1

Freitags  9.00 - 9.45 Uhr
Ort: Sporthalle Stockhausen in Lübbecke

Dozenten: Heike von der Forst (montags) und Luise Lahrmann (freitags)

Für Fragen oder Anmeldungen steht Ihnen Frau Hiebert unter der
Vereinsrufnummer 0 57 42 / 70 27 56 gern zur Verfügung.


Was ist Rehabilitationssport ?
Rehabilitationssport ist ein vom Arzt verordnetes Bewegungstraining mit dem Ziel, die medizinische Behandlung mit Hilfe von körperlicher Bewegung zu fördern und zu ergänzen.
Rehasport kann als Fortsetzung einer ambulanten/stationären Rehabilitation eingesetzt werden: die Versorgungskette Akutversorgung-Rehabilitation-Physiotherapie wird durch eine bewegungsorientierte Therapie ergänzt.

Für wen ist Rehasport geeignet ?
Rehabilitationssport ist für jeden Patienten geeignet, der Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat hat. Dabei ist es unabhängig vom Alter des Patienten. Sofern eine Diagnose gestellt wird, wobei bereits muskuläre Disbalancen als Diagnose ausreichen, kann dem Patienten Rehasport verschrieben werden.

- Arzt verordnet Reha
- Patient schickt unterschriebenen Antrag zur Krankenkasse
- Krankenkasse genehmigt
- nwwe e.V. führt durch

Muss Rehasport vom Facharzt verschrieben werden ?
Nein, Rehasport kann mittlerweile von jedem Arzt verschrieben werden, der eine Kassenzulassung besitzt.

Welche Kassen genehmigen den Rehasport ?
Alle gesetzlichen Krankenkassen genehmigen den Rehasport. Grundlage dafür ist die Rahmenvereinbarung, die zwischen den gesetzlichen Krankenkassen und dem Behindertensportverband geschlossen wurde. Seitens der Patienten besteht sogar ein Rechtsanspruch darauf.

Muss der Patient selber etwas zahlen?
Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen die reine Gymnastik zu 100%. Sollte allerdings aus medizinischer Sicht ein indikations-spezifisches Training an therapeutischen Trainingsgeräten sinnvoller sein, kann der Patient die Kassenleistungen durch einen geringen Selbstbeitrag aufstocken.

Können auch Patienten mit akuten Beschwerden Rehasport machen?
Nein, der Rehasport dient in der Regel nicht als Alternative zu einer Heilmittelverordnung, sondern als Ergänzung dazu. Ausgenommen davon sind allerdings Patienten mit chronischen Beschwerden, die langfristig ihre Stützmuskulatur aufbauen müssen.

Patienten, die z.B. einen Kreuzbandriss hatten, sollten das Bein wieder voll belasten dürfen, wenn sie mit Rehasport starten.